Pressekonferenz: 1,46 Millionen Euro für die Zukunft des Görtschitztales

In der vorwöchigen Regierungssitzung des Landes Kärnten wurde der mit 1,46 Millionen Euro dotierte ehemalige HCB-Fonds in den Görtschitztalfonds übergeführt. Diese Mittel stehen nun für die im Masterplan Görtschitztal 2015+ festgelegten Projekte und Maßnahmen zur Verfügung. Am Mittwoch präsentierte das für die Masterplanerstellung und -umsetzung installierte Zukunftskomitee gemeinsam mit dem Regionalmanagement kärnten:mitte die nächsten Schritte.

„Wir sind sehr froh, dass wir nach dem langen und nicht immer einfachen Weg nun endlich starten können. Wir bedanken uns auch beim Land Kärnten – denn der Masterplan ist nur mit Startkapital umsetzbar“, zeigt sich Zukunftskomitee-Vorsitzender Wolfgang Müller erleichtert. Es gehe nun darum, dass Projekte eingereicht werden, die für die gesamte Region sinnvoll seien. kärnten:mitte-Geschäftsführer Andreas Duller skizzierte das Einreichprozedere. „Jeder aus der Region kann Projekte einreichen. Wie auch bei anderen Förderprojekten werden die Projektträger geprüft und der Projektinhalt muss den vom Zukunftskomitee definierten Görtschitztalkriterien Stand halten. Die Görtschitztalkriterien sind ein Ergebnis über die im Masterplan Görtschitztal 2015+ festgeschriebenen Maßnahmen und strategischen Ziele der Region. Angelegt ist die Finanzierung  der genehmigten Projekte bis 2023 an die derzeitige Periode des LEADER-Förderprogramms. Laut Duller könne das Volumen sogar noch höher sein als die 1,46 Millionen Euro – speziell wenn zusätzliche Förderschienen angezapft werden.

Das Regionalmanagement kärnten:mitte übernimmt laut Regierungsbeschluss zudem eine führende Rolle bei der Unterstützung des Zukunftskomitees und wird auch das eine oder andere im Masterplan definierten Projekt als Träger einreichen. Als eines der ersten Projekte wird das Umwelt-Biomonitoring gemeinsam mit dem Lebensministerium und dem Umweltbundesamt als unabhängig Stelle auf Schiene gebracht. 45.000 Euro werden dafür aus dem Görtschitztalfonds kommen, die weiteren 45.000 Euro hat bereits Lebensministerium zugesagt. Als weitere Projekte werden derzeit im Zukunftskomitee eine Breitbandinitiative und eine Imagekampagne für das Görtschitztal diskutiert.

Müller weiter: „Wir sind den Bürgern im Wort geblieben und haben konsequent unsere Linie verfolgt, um nicht zwischen den unterschiedlichen Interessen von Bürgern, der Industrie oder dem Land Kärnten aufgerieben zu werden.“ Im Regionalmanagement kärnten:mitte wurde zudem auch ein Konto eingerichtet, wo Unterstützer mögliche Projektideen und etwaige Start-ups mitfinanzieren können. Duller: „Jeder mit Ideen ist aufgerufen, sich bei uns zu melden. Wir prüfen unbürokratisch und rasch die Projektideen auf Umsetzbarkeit und reichen diese dann in weiterer Folge an das Zukunftskomitee weiter.“

 

Bild (v. l.): Bgm. Burkhard Trummer (Brückl), Wolfgang Müller (Vorsitzender Zukunftskomitee), Bgm. Gabi Dörflinger (Klein St. Paul), Andreas Duller (kärnten:mitte), Bgm. Herbert Kuss (Guttaring), Vzbgm. Helmut Kopper (Hüttenberg)

 

Rückfragehinweis/Pressekontakt:

Andreas Reisenbauer, SYSCOMM

andreas.reisenbauer@syscomm.at

0650/460 16 78

 

Fotos: © Kärnten Mitte

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