LEADER-Projekt „Naturerleben für Alle“: Barrierefreie Angebote werden geschaffen

Menschen mit Behinderung, Familien mit Kinderwägen und auch gebrechliche Personen, die bisher nicht oder nur eingeschränkt die Natur erleben konnten, sollen diese künftig ungetrübt genießen! Die Arge Naturerlebnis setzt sich verstärkt mit den Herausforderungen eines barrierefreien Naturerlebnisses auseinander und initiiert dazu ein kärntenweites Angebot mit fünf teilnehmenden LAG-Regionen.  

Die Arbeitsgemeinschaft (ARGE) Naturerlebnis Kärnten, ein Zusammenschluss von elf Schutzgebieten, zehn Tourismusregionen und der Kärnten Werbung, entwickelt und vermarktet hochqualitative naturtouristische Angebote. Dabei werden hochwertige Führungen und Begegnungen mit Natur-Aktiv Guides, sowie eine umfassende Servicequalität geboten. Nun greift die ARGE einen wichtigen Bereich auf: Das Projekt „Naturerleben für Alle – Aufbereitung von barrierefreien freizeittouristischen Naturerlebnis-Angeboten in Kärnten“ soll sowohl Gästen, als auch der einheimischen Bevölkerung mit physischer Beeinträchtigung den Zugang zur freien Natur erleichtern. Dieses kärntenweite Projekt, an dem fünf LAG-Regionen teilnehmen, wird im Rahmen des LEADER-Programms unterstützt!

„Bei diesem Projekt wollen wir das Thema rund um ein barrierefreies Naturerlebnis auf drei Ebenen bearbeiten“, betont Projektträger Mag. Robert Heuberger, Obmann der ARGE Naturerlebnis. „Erstens im Bereich der Sensibilisierung für dieses Thema bei Hotels, Tourismusinformationen und Guides, außerdem im Bereich der Erhebung von Wander- und Freizeiteinrichtungen und drittens in der Schaffung von geführten Angeboten für Menschen mit Behinderung in Form von Inklusionsangeboten. Die Planung von Infrastruktureinrichtungen für ein barrierefreies Freizeiterlebnis in den Schutzgebieten ist ebenfalls ein Teil des Projektes“.

Ziel ist es, Menschen mit Behinderung, aber auch Familien mit Kinderwägen und auch gebrechlichen Personen, die bisher nicht oder nur eingeschränkt die Natur erleben konnten, einen Zugang zur Natur zu verschaffen, genauso aber auch diesen Menschen die Angst vor der Natur zu nehmen. Zugleich sollen die Naturvermittler für die Bedürfnisse behinderter Menschen sensibilisiert und geschult werden, und natürlich eine passende Infrastruktur bereitgestellt werden.

Nach einer Phase der Evaluierung mit Startworkshops, der Analyse von bestehendem Potenzial in den Schutzgebieten und dem Aufbau von Know-how für das Thema, sollen konkrete Ziele definiert, und eine Strategie für die Entwicklung von barrierefreien freizeittouristischen Naturerlebnisangeboten festgelegt werden. „Im Zuge des Projektes werden Akteure aus den Bereichen Tourismus, Wirtschaft und Naturschutz vernetzt, um regionale Potenziale zu aktivieren und neue Synergien im Bereich Barrierefreiheit zu schaffen“, erklärt Dr. Andreas Duller, Geschäftsführer der Regionalentwicklung kärnten:mitte. „Ein wichtiger Schritt für den Tourismus“!

 

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