Input für Deutschland aus Mittelkärnten

Die Deutsche Natalie Gräbner studiert Urbanistik an der Bauhaus-Universität Weimar und absolviert im Rahmen eines Mobilitätssemesters ein viermonatiges Praktikum in der Regionalentwicklung Mittelkärnten.

Natalie beschäftigt sich im Rahmen ihres Studiums vor allem mit der Entwicklung ländlicher Räume, weshalb sie die LEADER-Region Mittelkärnten ausgewählt hat. Abwanderung und Brain-Drain sind nicht nur in ländlichen Regionen in Deutschland gegenwärtige Probleme, sondern in ganz Europa schrumpfen ländliche Räume und verlieren dadurch Handlungsmöglichkeiten. LEADER ist ein Programm mit dem Ziel, dort Lebensqualität zu sichern, wo Kommunen das eigenständige Handeln immer schwerer fällt. „Für mich ist es sehr interessant, herauszufinden, welche Strategien und Strukturen in Mittelkärnten existieren. Der ländliche Raum wird angesichts der gegenwärtigen Urbanisierungsprozesse gern mal vergessen. Deshalb ist es unabdingbar, dass es motivierte und engagierte Menschen gibt – Einzelpersonen, Menschen in der (Regional-)Politik und natürlich in der Regionalentwicklung. Genau für jene ist LEADER so wichtig: Personen mit Visionen, aber auch für Gemeinden (auch in Deutschland), die ohne die Fördermittel schon lange nicht mehr handlungsfähig wären“, begründet Natalie ihr Interesse.

Am 23. August ist Natalies letzter Arbeitstag. Bis dahin freut sie sich weiterhin auf spannende Einblicke in die fachliche Arbeit und das Kennenlernen Mittelkärntens mit seinen Persönlichkeiten.

Foto (c) Regionalmanagement Mittelkärnten

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