Holz-Projekt in Feldkirchen

Zuge eines LEADER-Projektes des Vereins „Kärntner Holzstraße“ in Feldkirchen werden 30 Betonblumentröge mit Lärchenholz aus den Nockbergen vertäfelt. Auch Schüler des Polytechnischen Lehrgangs sind involviert.

 

„Holzprojekte im öffentlichen Raum der Stadt Feldkirchen“ lautet der Titel eines engagierten LEADER-Kleinprojektes, das derzeit in der Stadtgemeinde Feldkirchen umgesetzt wird. Projektträger ist die Kärntner Holzstraße Region Nockberge.

Zu Beginn wurden mehrere Impulsgespräche durchgeführt und ein Ideenwettbewerb gestartet. Wichtig war den Projektträgern die Miteinbeziehung der Bevölkerung. Inhalt des Projektes, das derzeit umgesetzt wird, ist die Neugestaltung von insgesamt 30 bestehenden Betonblumentrögen in der Stadt Feldkirchen. Diese werden mit Lärchenholz aus bester Nockholz-Qualität vertäfelt. Lärchenholz eignet sich hervorragend zur Gestaltung von Außen-Fassaden und Wandverkleidungen. Hochwertiges, splintfreies Lärchenholz wird ohne chemische Behandlung verbaut und ist ein sichtbares Zeichen einer giftfreien naturbelassenen Oberfläche im öffentlichen Raum.

Bewusstseinsbildung

„Nachdem Feldkirchen Mitgliedsgemeinde der Holzstraße ist, ist es uns ein Anliegen, das Thema Holz im öffentlichen Raum verstärkt aufzugreifen und dementsprechende Projekte umzusetzen“, erklärt Stadtrat Andreas Fugger, der auch auf die gute Zusammenarbeit mit dem Polytechnischen Lehrgang von Feldkirchen hinweist. Immerhin sind Schüler des Polytechnischen Lehrgangs im Rahmen ihrer Praxisausbildung  bei der Gestaltung der Blumentröge miteingebunden und werden bei der Umsetzung bzw. Holzvertäfelung mit Hand anlegen. „Es geht uns auch um Bewusstseinsbildung“, so Stadtrat Fugger weiter. „Mit den neu gestalteten Blumentrögen wird das Projekt im öffentlichen Raum unserer Stadt sichtbar und erlebbar gemacht“.

Heimisches Holz

Der Verein „Kärntner Holzstraße“ ist ein Zusammenschluss von 19 Gemeinden in der besonders waldreichen Region im westlichen Mittelkärnten, und besteht bereits seit 22 Jahren: Seit 1995 hat der Verein schon zahlreiche private wie öffentliche Holzbauprojekte organisiert und unterstützt. Groß angelegte Vorzeigeprojekte waren z. B. die Holzschule Gnesau und das Totentanzmuseum Metnitz.

Die „Kärntner Holzstraße“ bekennt sich zu einer nachhaltigen und ökologischen Bewirtschaftung der heimischen Wälder. Ziel des Vereins ist es, in den Bereichen Wirtschaft, Wald, Umwelt und Tourismus effizient und erfolgreich zu kooperieren. Durch die Vernetzung zwischen Waldbesitzern, der gewerblichen Wirtschaft mit Architekten und Bauherren und dem Tourismus werden innovative Holz-Projekte entwickelt, und damit auch Arbeitsplätze in der Region ausgebaut.

„Es ist uns wichtig, auf die große Bedeutung des nachwachsenden und hochwertigen Roh- und Baustoffes Holz hinzuweisen“, betont Holzstraßen-Vereinsobmann DI Günter Sonnleitner. Holz soll bei privaten, als auch bei öffentlichen Projekten der Vorzug gegeben werden. „Wir wollen der Bevölkerung zeigen, welche Vorzüge Holz als natürliches Element hat, wie vielfältig die Einsatzmöglichkeiten sind, und dies mit verschiedenen Projekten zum Ausdruck bringen“, erklärt DI Sonnleitner. „Das Naturprodukt Holz ist ein naturgewachsener Rohstoff, giftfrei, ohne chemische Zusätze und ohne CO²-Rucksack“.

Für Dr. Andreas Duller, Geschäftsführer der Regionalentwicklung kärnten:mitte ist dieses LEADER-Projekt ein bestes Beispiel für Nachhaltigkeit und Regionalität.

 

Zum Downloaden:

KB_Holzprojekte im öffentlichen Raum der Stadt Feldkirchen

LAG-Formblatt Holzprojekte im öffentlichen Raum der Stadt Feldkirchen 2016.06.21

 

 

 

 

 

 

 

 

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