Großes Projekt auf der Hochrindl

Ein neuer Speicherteich und zusätzliche Investitionen in die Beschneiungsinfrastruktur um rund 200.000 Euro werden im Rahmen eines Leader-Projektes von kärnten:mitte abgewickelt – Gesamtinvestitionen betragen ca. 2,5 Millionen Euro.

Die Hochrindl ist als Winter- und auch als Sommererholungsziel bei Einheimischen sowie bei Urlaubern sehr beliebt. Da eine Beschneiung heute eine Grundvoraussetzung für ein funktionierendes Skigebiet ist, hat man auf der Hochrindl in selbiges investiert. Allerdings läuft die Genehmigung für den bestehenden Speicherteich aus und eine Sanierung würde anstehen. Leider ist auch die bestehende Speicherteichgröße mit derzeit ca. 8.000 m3 unzureichend – ca. 100.000 m3 wären notwendig. Andreas Duller, Geschäftsführer von kärnten:mitte, ist sich sicher: „Mit diesem Projekt auf der Hochrindl wurden bereits über 30 Projekte beschlossen, um die Region für unsere Gäste besonders attraktiv zu machen und die regionale Wirtschaft erfolgreich zu stärken.“

„Ohne eine Investition in die Grundbeschneiung ist ein gesicherter Winterbetrieb zukünftig eher unwahrscheinlich und deshalb haben wir uns mit den Betrieben der Region und den beteiligten Gemeinden Albeck und Deutsch-Griffen dem nun Leader-Projekt angenommen“, so Mag. Alexandra Bresztowanszky – Projektträger SHL Hochrindl Lifte GmbH. Durch einen größeren Beschneiungsteich und zusätzliche Investition in die Beschneiungsinfrastruktur wird es möglich, die Pisten innerhalb von wenigen Tagen einzuschneien und zusätzlich Schnee für den Kinderspielhang und einen Teil der Langlaufloipe bereitzustellen. Damit wird sichergestellt, dass ein Winterbetrieb von Anfang Dezember bis März gesichert ist. Ca. 200.000 Euro betragen die Gesamtkosten des Leader-Projektes mit einem Fördersatz von 50 Prozent.

Der neue Speicherteich, der naturtreu gestaltet wird, wird als „Bergsee“ in die Natur eingebettet und im Sommer als Laufstrecke und Erholungsort genutzt. Durch die große Füllmenge, kann das Wasser dann gefüllt werden, wenn der Wasserstand es zulässt z.B. bei der Schneeschmelze – dies schont die Umwelt. Der kleine, technisch veraltete Speicherteich wird rückgebaut und naturgetreu mit Erde zugeschüttet.

Foto © Franz Gerdl

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