Fang die Sonne ein im Glantal

Ein neues LEADER Projekt, das mit Anfang des Jahres in die Umsetzungsphase ging. In den nächsten Jahren entstehen hier einzigartige Raststätten mit Wiedererkennungswert. Regionales Holz wird von ortsansässigen Tischlern liebevoll in Handarbeit gestaltet – eine Kooperation mit Nockholz wird angestrebt.

Das Thema Wandern wird in der Tourismusregion Mittelkärnten nach wie vor intensiv bearbeitet. Auf Basis einer vorangegangenen Strukturanalyse der vorhandenen Wanderwege wurden Leitwanderwege definiert. Als einer dieser Weitwanderwege wurde der Vierbergeweg „Auf den Spuren des Vierbergelaufs“ umgesetzt. Zwei Etappen dieses Wanderweges befinden sich im Glantal: Auf diesem etwa 32 Kilometer langen und großteils sonnigen Wegabschnitt gibt es immer wieder herrliche Aussichtspunkte, jedoch wenige bis keine Rast- und Verweilplätze. Das Thema „Sonnenenergie“ – saubere Sonnenkraft – wird zum großen Thema in der Gemeinde Liebenfels und somit auch im Glantal mit der Ansiedelung eines Solarwerkes werden.

Glantal – das Sonnental. „Spezielle, charakteristische und einzigartige Sonnenrastplätze sollen entlang des Vierbergeweges auf dem Streckenabschnitt der Gemeinden Glanegg, Liebenfels, Frauenstein und St. Veit/Glan entstehen. Der Wanderer soll die Möglichkeit haben, auf den Rastplätzen zu verweilen und die Aussicht zu genießen“, so Projektleiterin DI Gerda Berg (Tourismusregion Mittelkärnten). Eine Ausschreibung eines Wettbewerbes zur Entwicklung und Herstellung der speziellen Sonnenrastplätze wird gemacht – das Thema „Sonnenfänger“ soll am Freilandmobiliar deutlich sichtbar sein. Regionale Tischlereibetriebe setzen unter Verwendung einheimischer, haltbarer Holzarten diese Ideen um. Die Projektleiterin: „Es soll letztendlich ein kulinarisches Panoramawandern im Glantal angeboten werden. Einkehrmöglichkeiten bei regionalen Wirten, aber auch die Möglichkeit eine regionale Jause auf den Rastplätzen einzunehmen, indem ein Lieferservice von ansässigen Produzenten angeboten wird, runden das Projekt ab. Ebenso ist die Erneuerung von Infrastrukturen am Zubringer zum Vierbergeweg geplant!“

Startschuss ist gefallen. Zuerst gibt es eine Erhebung des Status Quo betreffend Wanderwege und Infrastrukturen, Beherbergungsbetriebe und Einkehrmöglichkeiten im gesamten Glantal sowie speziell auf dem Teilabschnitt des Vierbergeweges auf den Gemeindegebieten von Glanegg, St. Urban, Liebenfels, Frauenstein und St. Veit. Nächste Schritte sind die Ausschreibung eines Ideenwettbewerbes über die FH Kärnten, Campus Spittal zum Entwurf eines Freilandmobiliars sowie die Abhaltung von Workshops mit relevanten Akteuren vor Ort, die Entwicklung einer nachvollziehbaren, publikumswirksamen Story für den Wegabschnitt im Glantal, die Vernetzung von ortsansässigen Protagonisten und eventuellen Kooperationspartnern sowie die Festlegung der Rast- und Aussichtspunkte. Außerdem wird es eine Informationsveranstaltung für alle Dienstleister geben. Im Rahmen eines Workshops erarbeitet man ein gemeinsames Produktmerkmal für die teilnehmenden Betriebe und ein lokales Lieferservice für Wanderer. Auch online und medial sollen die Rastplätze beworben werden.

Foto © Tourismusregion Mittelkärnten

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