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Norische Region

Die Norische Region wurde im Jahr 1990 gegründet und setzt sich aus 9* Mitgliedsgemeinden zusammen, welche im nord-östlichen Zentralraum des Bundeslandes Kärnten, an der Grenze zur Steiermark liegen. Der Regionalverein umfasst das Gebiet im und um das Görtschitztal, den drittältesten geologischen Grabenbruch der Welt und zählt sowohl flächenmäßig als auch in Bezug auf die Einwohnerzahl zu den kleineren Regionalvereinen in der LAG kärnten:mitte. Bereits in der LEADER II Programmperiode 1995-1999 arbeitete die Norische Region als Lokale Arbeitsgruppe. Für die darauf folgende LEADER+ Programmperiode 2000-2006 wurde die LAG Mittelkärnten gemeinsam mit den Regionalvereinen „Hemmaland-Kärnten“ und „Kärntner Holzstraße – Region Nockberge“ erfolgreich eingereicht.

Historisch äußerst bedeutend für Wirtschaft und Kultur dieser Region waren das Vorkommen, die Gewinnung und die Verarbeitung von Eisenerz. Das „Ferrum Noricum“, das Norische Eisen des oberen Görtschitztals, war aufgrund seiner Qualität bereits im Römischen Reich gefragt.

Die Schließung des Erzbergbaus im Jahr 1978 beeinflusste die wirtschaftliche und kulturelle Entwicklung in der Region maßgeblich. Heute sind noch immer Betriebe des Sektors Industrie bedeutende Arbeitgeber in der Region.

Die Norische Region bietet einen Reichtum an kulturhistorischem Erbe welcher der Region eine besondere Note verleiht und sowohl Urlaubern als auch der heimischen Bevölkerung die Möglichkeit bietet, die Geschichte kennen zu lernen. Außerdem ist die Region, mit der Saualpe im Osten, auf Grund der Schönheit und Vielfalt der Natur ein beliebtes Wandergebiet.

 

*7 Gemeinden sind Mitglieder der der LEADER-Region kärnten:mitte